Reisetagebuch Transatlantik

Transatlantik Tour mit der AIDAdiva 2018

Basseterre, St. Kitts

Zitat aus der Hafeninfo von AIDA:
“Christoph Kolumbus entdeckte die Insel Ende 1493 auf seiner zweiten Reise zur Neuen Welt. Er nannte sie zunächst St. Christopher, nach dem Schutzheiligen der Reisenden. Wie auf den vielen Nachbarinsel waren die einzigen Einwohner zu dieser Zeit die wilden Kariben-Indianer.
Im Jahre 1623 wurde St. Kitts als erste Insel überhaupt durch die Briten kolonialisiert, als Sir Thomas Warner hier mit einer Handvoll Pioniere ankam. Old Road Town war die erste Siedlung – und die Tabakplantage warf schon bald die ersten Ernten ab. Englische Kolonisten begannen in der Folge, die umliegenden Inseln inklusive Antigua und Montserrat in Beschlag zu nehmen. Es wundert da nicht, dass St. Kitts seither als die Mutterkolonie bezeichnet wird. Der Name St. Kitts ist übrigens eine Kurzform für St. Christopher – Kit war im 17. Jahrhundert die übliche Abkürzung für Christopher”

Im letzten Herbst war ich bereits hier. Damals legten wir jedoch im Industriehafen an und ich machte eine Soft-Aktiv Radtour. Daher war dieses mal was anderes auf dem Plan: eine klassische Busrundfahrt durch die Stadt und Sehenswürdigkeiten.

Die Busfahrt ging durch Basseterre entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zum botanischen Garten Romney Manor.

Der botanische Garten ist nicht ganz so groß wie der auf Martinique, dafür aber mit viel Gefühl für Stil und Atmosphäre gemacht. Dazu passt, dass dort selbst Batik Kleidung gemacht/bemalt wird.

Nach einer kurzen Pause dort ging es dann weiter entlang der Küstenstraße zur Festung Brimstone Hill, wo wir ca. 45 min Freizeit zur Besichtigung der Festungsanlage hoch über dem Meer hatten.

Die Festungsanlage soll die größte Anlage dieser Art der kleinen östlichen Antillen sein.
Und in der Tat ist die recht groß. Zu groß um alles in 45 Minuten zu schaffen. Aber Schwerpunkt bildet die Zitadelle oben und deren Innenräume.

Man kann fast die gesamte Anlage frei begehen. Muss dabei aber auch selbst aufpassen. An vielen gefährlichen Stellen gibt es weder Geländer noch Hinweistafeln, dass man neben sich mal eben einen tiefen Abgrund hat… 😮
Hier sind die Betreiber offensichtlich karibisch gelassener drauf.

Außerdem hat man von hier einen tollen Ausblick auf die umliegenden Inseln.
An vielen Stellen glaubte ich mich an Filmszenen erinnert. Ich würde mich nicht wundern, wenn hier tatsächlich viele Szenen von Seeräuberfilmen gedreht wurden.

Nach der Tour wurden wir wieder am Hafen abgeladen.

Was gleich dazu einlud, sich die Tourismusläden anzuschauen; und vielleicht ein letztes Souvenir aus der Karibik zu finden.
Viele der Shops scheinen ein gewissen Faible für Piraten zu haben…

Man sah: Aufpassen! Die bieten Plunder und wollen dafür deine Dukaten.
In meinem Fall war der Plunder dann auch tatsächlich ein T-Shirt. Das war zwar relativ überteuert, aber dann doch mal besser als viele der billigen klebrigen Teile, die es woanders gab.

Zurück auf das Schiff ging es mit dem Tender. Heute früh waren wir noch normal im Kreuzfahrerhafen eingelaufen und konnten dort von Bord. Mittags gab die AIDAdiva dann aber den Platz für die dann kommende AIDAluna frei.
Der Platz neben uns war von der Celebrity Equinox von Celebrity Cruises belegt. Und im Industriehafen lag ebenfalls ein Kreuzfahrtschiff.

Ich ließ den Nachmittag ausklingen, indem ich nochmal etwas für die Fitness tat. 35 Minuten Radfahren. Zusätzlich zu meinem eigenen Treppensteigen-Programm.

Die Ausfahrt des Schiffes fand dann gegen halb 6 Uhr abends statt. Und um das letzte auslaufen perfekt zu machen, kam es dabei auch zu einer Verabschiedung durch das Schwesterschiff und zu einem wunderbaren Sonnenuntergang.

Die nächsten 5 Tage werden wir auf nordöstlichen Kurs über den Atlantik gehen um dann die Azoren anzufahren.