Sonstiges

Offtopic: Reederei mahnt VBlogger wegen Berichterstattung über Beschwerden von Reisenden ab

Vorweg: Dies ist ein Beitrag aus der Reihe und er hat auch gar nichts mit AIDA zu tun.

Der bekannte Reiseblogger Pascal Wepner von www.schiffe-und-kreuzfahrten.de („SuK“) wurde anwaltlich und kostenpflichtig abgemahnt.
Dem vorangegangen war ein Bericht von ihm über die persönlichen Erfahrungsberichte von Reisenden auf Reisebewertungsportalen und Social Media über Mängel auf einem neu fertig gestellten Schiff.

Die Reederei veranlasste zunächst, daß Pascal eine Gegendarstellung in dem Bericht ergänzen musste (was durchaus ok ist und was auch getan wurde).
Da Pascal jedoch dabei blieb, auf die Erfahrungsberichte hinzuweisen, blieb es wohl nicht dabei.
In dieser Folge erhielt er wohl nun zwei kostenbewehrte Abmahnungen, die er zwar abzuwehren gedenkt, aber deren Behandlung leider nicht nur Geld, sondern auch viel Stress und vergeudete Lebenszeit mit sich bringen werden.

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Vorweg kam es zudem bereits im August zu einer sehr fragwürdigen und meines Erachtens völlig deplazierten Reaktion der Reederei auf eine Anfrage von einem Angestellten von SuK bei dieser. Pascal ist für seine direkte und schonungslose Art bekannt. Und ließ das daher auch nicht auf sich sitzen, sondern und berichtete offen darüber. Man braucht kein Studium in Sozialwissenschaften zu absolvieren um sich zu denken, dass die Geschäftsführung daraufhin tobte; und dieses daher durchaus einen Zusammenhang mit dem jetzigen Vorgehen gegen SuK haben kann.

Pascal ist einer der wichtigsten Vblogger über Kreuzfahren im deutschen Sprachraum. Seine Berichte, die seiner Frau und seiner Leute sind offen, ehrlich, aber auch direkt und unverblühmt.
Sie sind keine „Embedded Journalisten“, sondern sagen schonungslos was aus ihrer persönlichen Erfahrung auf dem jeweils besuchten Schiff Sache ist. Das gefällt nicht jedem. Die Ansprache und Wortwahl gerade von Pascal kann manche durchaus gegen den Kopf stoßen.
Aber man kann mit Pascal immer reden und er bietet auch immer der anderen Seite eine Möglichkeit ihre Sicht darzustellen oder verweist von sich aus dahin.

Doch egal, wie man zu seiner Art steht, die andere Seite ist nicht irgendeine Einzelperson mit einer Klitsche, die man wie ein zartes Pflänzchen behandeln muss, sondern eine Firma mit einem sicher höheren Finanzpolster.
Von so einer Firma muss man nicht nur ein professionelleres Verhalten mit Social Media erwarten, sondern auch die Fähigkeit mit Kritik und Meinungen -egal ob berechtigt oder nicht- umzugehen.
Und zu wissen, was der Streisand-Effekt ist 🙂

Ich wünsche Pascal und seiner Familie auf alle Fälle viel Geduld und wenig Stress dabei, dieses unsägliche Verhalten durchzustehen.

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