Reisetagebuch Transarabien

Reisetagebuch: Transarabien Tour - Von Dubai nach Kreta

Dritter bis Sechster Seetag, 6. – 9.4.2019

xwolf

Was kann man tun während eines Seetags? Ganz klar: Ausschlafen, entspannen, genießen. Oder man nimmt ab einer der vielen Angebote teil.

So gab es heute einen Kurs in Acrylmalen, einen Vortrag über den Islam, einen Salsa Tanzkurs, Dart, eine Kunstauktion, Workshops, einen weiteren Tanzkurs, diesmal Disco Fox und und und…
Also für Langeweile gibt es eigentlich keine Gelegenheit.
Und Abwechslung ist auch irgendwo dabei; es sind nicht nur Angebote für Menschen über 70.

Für mich aber wäre es auch ohne Programm ideal, denn so kann ich auf auf meine Weise entspannen: Ein oder zwei Bücher lesen, etwas programmieren oder einfach die Seele baumeln lassen, während man die unendlichen Weiten des Meeres als Panorama vor sich hat.

Ich wurde vor einigen Tagen ja gefragt, ob ich etwas über das Essen schreiben kann. Das Frühstück hab ich ja bereits beschrieben.

Auch das Mittag- und Abendessen ist stets sehr reichhaltig. Auch dort ist für jeden was dabei.

Bei AIDA ist fast immer etwas mit Fisch dabei.

Fischplatte auf der AIDAvita

Aber auch Fleisch ist mit dabei, sowie weitere Alternativen für Vegetarier und Veganer.

Suppen und Desserts gehören ebenfalls dazu.

Jeden Tag gibt es in jedem Restaurant ein anderes Land als Thema. So gab es heute im Market Restaurant Speisen aus Deutschland und im Calypso Restaurant unter dem Nordland Speisen aus Schweden. Morgen ist dann Mexiko und USA geplant.

Dies ist im Prinzip in jeden Buffetrestaurant so.
Natürlich ist die Auswahl stets um so größer um so größer auch das Schiff ist.
Wir haben hier nur 2 Buffetrestaurants und ein a la carte Restaurant.
Bei den größeren Schiffen gibt es daher natürlich mehr.

Aber am Ende hat man dann ja doch nur ein Magen. Dies bedeutet teilweise ein Kampf mit sich selbst, denn in einem ist AIDA besonders gut: leckere Desserts.

Und der alte Spruch, “Schokolade geht immer noch rein“, kann hier durchaus erprobt werden.

Zur Not spricht aber auch nichts dagegen erstmal ein paar Happen in dem einen Restaurant zu nehmen und dann ins andere zu Wechseln.

Hat jetzt jemand beim Lesen Hunger bekommen?

Am vierten Seetag erreichten wir den südlichsten Punkt der Reise und umfuhren dabei den Golf von Aden.
Die Meerenge zwischen Somalia und den Jemen durchfuhren wir in einem engen Sicherheitskorridor, in dem wir uns bereits gestern einreihten.

Wie auf einer Perlenkette fahren hier die Schiffe hintereinander. Jede Seite des Korridore hat dabei aber genügend Platz, damit schnellere Schiffe überholen können.
Das Wetter ist übrigens durchgängig gut und eine Gefahr für die nordische Haut, sich einen deftigen Sonnenbrand zu holen.
Die Temperaturen liegen bei über 30 Grad.

Anlässlich dessen, dass wir nunmehr die Hälfte der Reise erreicht haben, gab es heute auf dem Pooldeck ein “Bergfest”. Neben Live Musik gab es dazu kostenfrei Getränke und Leckereien.

Inzwischen schleicht sich sowohl Routine als auch Entspannung ein.
Bei mir sieht der Tagesablauf so aus, dass ich morgens bis kurz vor 10 Uhr ausschlafe. Danach pack ich mein Rucksack mit den Sachen für das Pooldeck und gehe noch zum Frühstück. Das ist ja dann noch bis 10.30 Uhr offen.
Nach dem Frühstück suche ich mir einen Schattenplatz, wo ich dann meist bis nach dem Mittag bleibe. In die Sonne muss ich nicht: der Schatten reicht bei meiner Haut völlig aus um schon da einen Sonnenbrand zu bekommen, wenn ich zu lange draußen bleibe.
So auch heute, wo ich gerade noch rechtzeitig wieder ins Schiff ging um nicht zu verbruzeln.
Danach mach ich es mir in einer Bar bequem und trinke einen oder zwei Cappuccinos während ich entweder lese oder etwas auf dem Computer mache.
Am späteren Nachmittag nach ich mich dann zurecht fürs Sportprogramm: ich gehe dann zum Sportbereich um fast eine Stunde Ausdauertraining auf dem Crosstrainer zu machen.

Hab ich das dann geschafft gibt es zur Belohnung eine ausgiebige Dusche und ich mach es mir nochmal gemütlich bis zum Abendessen.
Den Rest des Abends lass ich es ruhig angehen.

Während man bei den Schiffen der Sphinx-Klasse dem Theatrium kann entgehen kann, ist bei den alten Schiffen das Theater als Extraraum eingebaut. Hier muss man dann auch selbst hin, wenn man eine Show sehen willing kriegt das nicht zwangsläufig mit.

Ich hab gestern abend noch die hiesige Show “Der Weltenwanderer” angeschaut.

AIDA -Typisch mit sehr viel guter Lichttechnik, tollen Kostümen, Gesang und Akrobatik.

Aufgrund der kleineren Bühne (in ihrer Höhe, nicht der Breite), gab es aber keine Hochseil-Akrobatik. Aber darauf kann man auch verzichten.


Interessant war, dass bei dieser Vorstellung eine Begleitung mit Klavier statt fand. Aktuell haben wir die Pianistin Marija Lazic an Bord, die diesen Part auch perfekt beherrschte.

 

Hier geht es weiter: Aqaba, 10. April 2019

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